Aktuelle Ausschreibungen
Es ist erklärtes TECHNOS-Ziel die Mitgliedsunternehmen bei der Gestaltung und Beantragung öffentlich geförderter Forschungsprojekte und -netzwerke zu unterstützen.
TECHNOS informiert aktiv über Förderprogramme und unterstützt bei der Wahl geeigneter Förderprogramme für Ihre spezifische Aufgabenstellung, vermittelt Ansprech- und Kooperationspartner und begleitet Sie bis zur Einreichung eines Antrags. So gelang es bereits in der Vergangenheit lokale Industrieunternehmen in leistungsstarke Forschungskonsortien einzubinden.
Landesebene
Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen (IFP)
Fördergeber: Bundesland Niedersachsen – NBank (finanziert aus EFRE-Mitteln der EU)
Förderziel: Unterstützung innovativer Vorhaben in Kooperation zwischen niedersächsischen Unternehmen sowie Forschung und Entwicklung – insbesondere in den Bereichen industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung.
Förderfähige Themenbereiche (Beispiele):
- Neue Materialien (z. B. neue Legierungen, Funktionswerkstoffe, Leichtbau)
- Produktionstechnik (z. B. Fertigungsinnovationen, Automatisierung, Digitalisierung von Produktionsprozessen)
- Energietechnologien und Systeme (z. B. energieoptimierte Verfahren, nachhaltige Produktionsmethoden)
- Mobilität (z. Antriebstechnologien, Leichtbauanwendungen)
- Digitale Wirtschaft (z. B. KI‑gestützte Systeme, datenbasierte Optimierung, Sensorik)
*Themenbereiche richten sich nach der Innovationsstrategie Niedersachsen – RIS3
Förderkonditionen:
- Förderdauer: 3 Jahre
- Fördersumme, Förderquote:
- Unternehmen: Bis zu 45 %, max. 500.000 €
- Forschungseinrichtungen: Bis zu 100 %, max. 300.000 €
- Förderperiode endet im Jahr 2027
- Einreichungsfrist: Keine Deadline (Antragstellung jederzeit möglich)
Zielgruppe: Unternehmen, Hochschulen, Verbünde
Weiterführender Link: Programmseite IFP
INTERREG A zur Unterstützung deutsch-niederländischer Partnerschaften
Fördergeber: EU (finanziert aus EFRE-Mitteln), Kofinanzierung durch die jeweiligen Mitgliedsstaaten / Regionen
Förderziel: Stärkung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in Innovation, Nachhaltigkeit, sozialer Entwicklung und Verwaltung. Vier Prioritäten und verschiedene Fokusthemen; Grenzüberschreitender Charakter in gleichwertiger Partnerschaft (Unternehmen müssen beteiligt sein)
Förderfähige Themenbereiche:
Unterstützung in mehreren politischen Zielsetzungen (PZ):
- PZ1: Wettbewerbsfähigkeit & Innovation
- Ausbau von Forschungs- und Innovationskapazitäten
- Stärkung von KMU‑Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit
- PZ2: Grüner, CO₂‑armer Wandel
- Klimaanpassung und Katastrophenresilienz
- Förderung der Kreislaufwirtschaft
- PZ4: Soziales und inklusives Europa
- Verbesserung von Arbeitsmarktintegration
- Zugang zu Bildung und lebenslangem Lernen
- Zugang zu Gesundheitsversorgung und Stärkung der Gesundheitssysteme
- ISO 1: Bessere Governance
- Effizientere öffentliche Verwaltung und Abbau grenzbedingter Hindernisse
- Vertrauensaufbau und Zusammenarbeit zwischen Bürgern
Förderkonditionen:
- Förderdauer: Max. 48 Monate aber nur bis 9/2029
- Fördersumme, Förderquote:
- Kein formales Limit
- 70 % Förderquote
- Generell gilt: Personalkosten + 40 % Pauschale
- Einreichungsfrist: Verschiedene Stichtage über das Jahr verteilt, nächster Stichtag: 24.08.2026
Zielgruppe: Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, insbesondere KMU, Organisationen, die die regionale Wirtschaft vernetzen, Technologie- und Innovationszentren und Wissenseinrichtungen
Weiterführende Links: Förderrichtlinie, Projektträger
Europa-Programm zur Unterstützung europäischer Projektanbahnung
Fördergeber: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)
Förderziel: Vorbereitung von EU-Anträgen, Initiierung und Festigung von Kooperationen mit dem Ziel der Konsortienbildung für eine gemeinsame Antragstellung, Präsentation niedersächsischer Forschungsstärken in Brüssel
Förderfähige Themenbereiche: Themen- und technologieoffen sowie branchenübergreifend
Förderkonditionen:
- Förderdauer: 18 Monate
- Fördersumme: 5.000 bis max. 80.000 € + indirekte Kostenpauschale
- Einreichungsfrist: Keine Deadline (Antragstellung jederzeit möglich)
- Programmspezifische Regelungen: Reisekosten, Veranstaltungskosten, projektbezogene Personalkosten sowie Sach- und Dienstleistungskosten können als förderfähig berücksichtigt werden
Zielgruppe: Promovierte Wissenschaftler:innen und relevante Organisationseinheiten niedersächsischer Hochschulen
Weiterführender Link: Programmseite des MWK
Bundesebene
KMU-innovativ (Übersicht)
Fördergeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Förderziel: Unterstützung der Spitzenforschung im deutschen Mittelstand, Innovationen in verschiedenen Branchen vorantreiben
Förderfähige Technologiefelder:
- Bioökonomie
- Biomedizin
- Elektronik und autonomes Fahren, HPC
- Medizintechnik
- Informations- und Kommunikationstechnologie
- Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität
- Klima und Energie
- Ressourcen und Kreislaufwirtschaft
- Materialforschung
- Photonik und Quantentechnologie
- Zukunft der Wertschöpfung
Förderkonditionen:
- Förderdauer: In der Regel bis zu 2 Jahre
- Fördersumme, Förderquote:
- Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft 50 %, ggf. KMU-Bonus
- Großunternehmen 25 %
- Forschungseinrichtungen 100 % + Projektpauschale für Hochschulen
- Einreichungsfrist: Zwei Stichtage pro Jahr (15.4. und 15.10.)
Zielgruppe: KMU, diverse Branchen
Weiterführender Link: Programmseite zur Förderinitiative KMU-innovativ
KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung
Fördergeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Förderziel: Förderung von risikoreichen, vorwettbewerblichen und unternehmensgetriebenen Forschungs-, Entwicklungs- und Transformationsvorhaben auf Basis neuester Forschungsergebnisse. Unterstützt werden Projekte mit klarer betrieblicher und gesellschaftlicher Verwertungsperspektive sowie hoher Komplexität. Im Fokus steht die Entwicklung von Lösungen mit direktem Bezug zur unternehmerischen Wertschöpfung.
Förderfähige Themenfelder:
- Neue und verbesserte Produkte, Maschinen und Anlagen für die industrielle Produktion
- Neue Fertigungstechnologien und Prozessketten
- Neue Methoden und Werkzeuge der Produktentstehung
- Verbesserung der Produkt- und Prozessqualität
- Flexibilisierung der Produktion
- Digitalisierung und Virtualisierung von Produktion und Produktionssystemen (Industrie 4.0)
- Organisation und Industrialisierung produktionsnaher Dienstleistungen
- Kundenbezogene, neuartige und komplexe Dienstleistungen und Dienstleistungssysteme
- Neue Geschäftsmodelle (z. B. Monetarisierung von Daten, Block Chain Technologien, B2B-Plattformen)
- Neue Formen der Zusammenarbeit in Wertschöpfungsnetzwerken und -ökosystemen
- Neue Formen der Arbeitsorganisation und -gestaltung
- Anpassung von Unternehmen und Mitarbeitenden an den Wandel
- Innovationen für indirekte Bereiche (z. B. Verwaltung, Personalmanagement, Vertrieb)
- Wissensmanagement und -organisation für die Produktion
- Erhöhung der Kompetenzen und Qualifikationen der Belegschaft, lebenslanges Lernen
Förderkonditionen:
- Förderdauer: In der Regel bis zu 2 Jahre
- Fördersumme, Förderquote:
- Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft 50 %, ggf. KMU-Bonus
- Großunternehmen 25 %
- Forschungseinrichtungen 100 % + Projektpauschale für Hochschulen
- Einreichungsfrist: Zwei Stichtage pro Jahr (15.4. und 15.10.)
Zielgruppe: KMU, diverse Branchen
Weiterführender Link: Programmseite zum Technologiefeld Zukunft der Wertschöpfung
KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft
Fördergeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Förderziel: Innovationsaktivitäten von KMU in den Bereichen Ressourceneffizienz, nachhaltiges Wassermanagement und Kreislaufwirtschaft stärken. Gefördert werden innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen beitragen und gute Voraussetzungen für den Transfer in marktfähige Lösungen bieten.
Förderfähige Themenfelder:
Rohstoffeffizienz und Kreislaufwirtschaft
- Kreislaufführung und Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten und Komponenten, ressourceneffizientes Produktdesign und innovative Recycling- und Verwertungsverfahren;
- Integrale Bewirtschaftung des anthropogenen Lagers mit dem Ziel, aus langlebigen Gütern sowie Ablagerungen Sekundärrohstoffe zu gewinnen (Urban Mining);
- Steigerung der Ressourceneffizienz vor allem in rohstoffintensiven Verfahren (zum Beispiel Verarbeitung metallischer und mineralischer Rohstoffe, Herstellung chemischer Grundstoffe und Baustoffe);
- Effiziente Bereitstellung und Nutzung kritischer Rohstoffe;
- Verbesserung der Rohstoffproduktivität durch Optimierung von Wertschöpfungsketten, Einsatz von digitalen Technologien und Entwicklung von Bewertungs- und Steuerungsinstrumenten.
Nachhaltiges Wassermanagement
- Technologien und Maßnahmen zur effizienten Nutzung der Ressource Wasser;
- Wasserwiederverwendung, Energiegewinnung und Rückgewinnung von Nährstoffen aus Abwasser und Prozesswasser;
- Innovative Verfahren zur Trinkwassergewinnung und -aufbereitung;
- Mess-, Steuer- und Regelungstechnik in der Wassertechnologie;
- Effizientere Bewässerungstechnologien;
- Innovative Abwasser- und Regenwasserbehandlungstechnologien;
- Maßnahmen zur Sanierung und Renaturierung von Wasserressourcen (zum Beispiel Grundwasser, Oberflächengewässer).
Förderkonditionen:
- Förderdauer: In der Regel bis zu 2 Jahre
- Fördersumme, Förderquote:
- Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft 50 %, ggf. KMU-Bonus
- Großunternehmen 25 %
- Forschungseinrichtungen 100 % + Projektpauschale für Hochschulen
- Gesamtsumme bis zu 500.000 € / Verbund
- Einreichungsfrist: Zwei Stichtage pro Jahr (15.4. und 15.10.)
Zielgruppe: KMU, diverse Branchen
Weiterführender Link: Programmseite zum Technologiefeld Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft
KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)
Fördergeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Förderziel: Förderung von risikoreichen industriegeführten Forschungs- und vorwettbewerblichen Entwicklungsvorhaben mit technologischem Reifegrad (TRL) im Bereich drei bis sechs (Steigerung um mind. eine TRL-Stufe). Förderung des Innovationspotenzials von KMU in der Materialforschung. Unterstützung zur Entwicklung neuer materialbasierter Lösungen und Erleichtern des Einstiegs in das Fachprogramm „Materialinnovationen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft (Mat2Twin)“ des BMFTR.
Förderfähige Themenfelder:
- Digitale Abbildung von Material- und Produkteigenschaften über den gesamten Lebenszyklus unter Nutzung digitaler Werkzeuge wie Simulation, Big Data und KI
- Neue oder stark verbesserte funktionale Eigenschaften durch Innovationen bei werkstoffspezifischen (Vor-)Produkten und Prozessen
- Ökonomische Nachhaltigkeit – Neue Materialien stärken technologische Souveränität
- Ökologische Nachhaltigkeit – Materialkreisläufe etablieren
- Bioinspiriert und smart – Materialien der Zukunft
- Vital und sicher – Materialien für Gesundheit und Lebensqualität
Förderkonditionen:
- Förderdauer: Bis zu 3 Jahre
- Fördersumme, Förderquote:
- Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft 50 %, ggf. KMU-Bonus
- Großunternehmen 25 %
- Forschungseinrichtungen nur über Unteraufträge
- Einreichungsfrist: Zwei Stichtage pro Jahr (15.4. und 15.10.)
Zielgruppe: KMU, diverse Branchen
Weiterführender Link: Programmseite zum Technologiefeld Materialforschung (Mat2KMU)
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Förderziel: Förderung von FuE-Kooperationsprojekten von Unternehmen oder Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen.
Förderfähige Themenfelder: Themen- und technologieoffen sowie branchenübergreifend.
Förderkonditionen:
- Förderdauer: Über 2 Jahre
- Fördersumme, Förderquote:
- Unternehmen von 30 % bis 60 % je nach Größe und intern. Beteiligung, max. Antragssumme 560.0000 € / Unternehmen,
- Forschungseinrichtungen werden zu 100 % gefördert, max. Antragssumme 280.000 €
- Volumen im Verbund 3 Mio. €
- Einreichungsfrist: Keine Deadline (Antragstellung jederzeit möglich)
- Programmspezifische Regelungen: Beteiligung von mindestens zwei Unternehmen oder einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung
Zielgruppe: KMU, weitere mittelständische Unternehmen, nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen als Kooperationspartner von Unternehmen
Weiterführender Link: Programmseite ZIM
Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)
Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Beliehener Projektträger: DLR Projektträger
Förderziel: Förderung von vorwettbewerblichen Forschungsvorhaben, KMU einfachen Zugang zu praxisorientierter Forschung ermöglichen
Förderfähige Themenfelder: Themen- und technologieoffen sowie branchenübergreifend
Förderkonditionen:
- Förderdauer: In der Regeln 2-3 Jahre
- Fördersumme, Förderquote:
- 275.000 € bei Vorhaben mit einer Forschungseinrichtung
- 525.000 € bei Vorhaben mit zwei beteiligten Forschungseinrichtungen
- 750.000 € bei Vorhaben mit drei beteiligten Forschungseinrichtungen
- Einreichungsfrist: Abhängig vom jeweiligen Förderaufruf
- Programmspezifische Regelungen:
- 2-stufiges Antragsverfahren, 1. Antrag auf Begutachtung, 2. Antrag auf IGF-Förderung
- IGF-Fördermittel werden zu 100 % an die durchführenden Forschungseinrichtungen weitergegeben, Unternehmen erhalten keine finanzielle Zuwendung
Zielgruppe: Insbesondere KMU, antragsberechtigt bei Mitgliedschaft in wirtschaftsgetragenen Forschungsvereinigungen (AiF e. V.), Autorisierung der Forschungsvereinigung erforderlich
Weiterführender Link: Programmseite der IGF
Experiment!Material – Untersuchung risikoreicher Ideen im Bereich der Material- und Werkstoffforschung
Fördergeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Förderziel: Förderung besonders risikoreicher, explorativer und vorwettbewerblicher Ideen in der Material‑ und Werkstoffforschung. Ziel ist es, unkonventionelle wissenschaftliche Ansätze zu ermöglichen, erste Machbarkeitsnachweise zu erbringen und Freiräume für experimentelle Forschung zu schaffen, aus der langfristig neue Anwendungen entstehen können.
Förderfähige Themenfelder: Themenoffene, theoretische und/oder experimentelle Forschung zu neuen Werkstoffen (z. B. verbesserte Eigenschaften, innovative Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse).
Förderkonditionen:
- Förderdauer: 18 Monate
- Fördersumme, Förderquote:
- Eine Vollzeitstelle (VZÄ), max. 20.000 € Sachmittel, max. 3.500 € Reisemittel
- Einreichungsfrist: Deadline jeweils zum 1. Juni, Laufzeit 2026-2029
- Programmspezifische Regelungen: Förderung ist personengebunden an die/den leitende/n Wissenschaftler/in (Förderinteressenten) gekoppelt.
Zielgruppe: Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen
Weiterführender Link: Programmseite der Initiative Experiment!Material
Stiftungsförderung
Umweltentlastung – Innovation – Modellcharakter (DBU Förderung)
Fördergeber: Deutsche Bundestiftung Umwelt (DBU)
Förderziel: Förderung in den Bereichen Umwelttechnik, -forschung und -kommunikation sowie Natur- und Kulturgüterschutz
Förderfähige Themenfelder:
- Nachhaltigkeitskommunikation, -bildung und -bewertung
- Nachhaltige Ernährung du Lebensmittelproduktion
- Umweltschonende Produkte
- Klima- und ressourcenschonendes Bauen
- Nachhaltige Quartiersentwicklung
- Erneuerbare Energie, Energieeinsparung und -effizienz
- Ressourceneffiziente Verfahren, Produktionsprozesse und Werkstoffe
- Kreislaufführung und effiziente Nutzung großer und umweltrelevanter Stoffströme
- Naturschutz und Gewässerschutz
- Umwelt und Kulturgüter
- Meeresnaturschutzfonds
- Themenoffene Förderung (hoher Beitrag zur Lösung von Umweltproblemen + keinem anderen Themenfeld zuzuordnen)
Förderthema Ressourceneffiziente Verfahren, Produktionsprozesse und Werkstoffe:
Im Fokus dieses Förderthemas stehen:
- Neue Verfahren und Produktionsweisen, die bei rohstoffintensiven Prozessen und Anwendungen die Ressourceneffizienz in der gesamten Wertschöpfungskette steigern
- Werkstoff- und oberflächentechnische Projekte zur signifikanten Verminderung des Ressourcenverbrauchs
- Innovative Schließung von Stoffkreisläufen auf möglichst hohem Wertschöpfungsniveau
- Entwicklungen zur Vermeidung oder Substitution schädlicher Stoffe beziehungsweise deren Emission
- Projekte, die besonders knappe oder problematische Stoffe durch unproblematische Materialien ersetzen
- Bildungskonzepte zur Förderung von Nachhaltigkeitskompetenzen sowie systemischem und problemlösenden Denken und Handeln
Förderkonditionen:
- Förderdauer: Keine Angaben bzw. Vorgaben im Vorfeld, nach Einreichung der Projektskizze zu klären
- Fördersumme, Förderquote: Keine Angaben bzw. Vorgaben im Vorfeld, nach Einreichung der Projektskizze zu klären
- Einreichungsfrist: Keine Deadline
- Programmspezifische Regelungen: 2-stufiges Antragsverfahren, 1. Projektskizze + 2. Vollantrag über 20 Seiten
Zielgruppe: Insbesondere KMU
Weiterführender Link: Förderthemen der DBU
HAW-EuropaNetzwerke zur Unterstützung europäischer Projektanbahnung
Fördergeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Förderziel: Förderung zur stärkeren Beteiligung deutscher HAW an europäischen und internationalen Förderinstrumenten, Auf- und Ausbau europäischer und internationaler Netzwerke, Etablierung von Forschungsschwerpunkten
Förderfähige Themenbereiche: Themen- und technologieoffen sowie branchenübergreifend; beantragte Vorhaben sollen gezielt auf geeignete Calls und Förderaufrufe der Forschungsförderprogramme abgestimmt sein
Förderkonditionen:
- Förderdauer: 12 Monate
- Fördersumme: Max. 75.000 € + Pauschale
- Einreichungsfrist: Einreichungsfrist: Keine Deadline (Antragstellung jederzeit möglich), kontinuierlich bis 30. Juni 2029
- Programmspezifische Regelungen: Max. drei laufende Anträge pro Hochschule
Zielgruppe: Promovierte Wissenschaftler/-innen und relevante Organisationseinheiten niedersächsischer Hochschulen
Weiterführender Link: Programmseite des BMFTR
EU-weite Förderinitiativen
EU-Rahmenprogramm Horizon Europe
Fördergeber: EU (Rahmenprogramm für Forschung und Innovation 2021–2027)
Förderziel: Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation in Europa. Ziel ist es, exzellente Wissenschaft zu fördern, globale Herausforderungen zu adressieren, die europäische Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Innovationen bis zur Markteinführung zu unterstützen.
- Säule I – Wissenschaftsexzellenz: Förderung exzellenter Forschung (grundlagenorientiert und themenoffen)
- Säule II – Globale Herausforderungen & industrielle Wettbewerbsfähigkeit: Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit sowie Bewältigung globaler Herausforderungen
- Säule III – Innovatives Europa: Unterstützung von Innovationen bis hin zur Markteinführung
Themenfelder der Säule II:
- Gesundheit
- Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft
- Zivile Sicherheit für die Gesellschaft
- Digitalisierung, Industrie und Weltraum
- Klima, Energie und Mobilität
- Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt
Förderkonditionen:
- Förderdauer: Abhängig vom jeweiligen Förderaufruf (häufig 2–4 Jahre)
- Förderquote:
- Forschungseinrichtungen: bis zu 100 %
- Unternehmen: ca. 70 % (je nach Förderaufruf und Vorhaben)
- Einreichungsfristen: Abhängig von den einzelnen Förderaufrufen (mehrere Deadlines pro Jahr)
- Programmspezifische Regelungen: Einstufige oder zweistufige Antragsverfahren, je nach Ausschreibung
Zielgruppe: Hochschulen, Forschungseinrichtungen, KMU, Großunternehmen, öffentliche Einrichtungen, NGOs, internationale Konsortien (häufig erforderlich)
Weiterführender Link: Programmseite Horizon Europe
Weitere Möglichkeiten zur Förderung
Forschungszulagen
Fördergeber: Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ), beauftragt durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Förderziel: Steuerliche Förderung für in Deutschland steuerpflichtige Unternehmen – unabhängig von Größe, Branche oder Rechtsform. Ziel ist die Stärkung von Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) und die besondere Förderung der Forschungsaktivitäten von KMU.
Gefördert werden FuE‑Vorhaben in den Kategorien
- Grundlagenforschung,
- industrielle Forschung und
- experimentelle Entwicklung.
Unternehmen erhalten einen steuerlichen Zuschuss zu ihren Forschungsausgaben, z. B. für Personal oder Auftragsforschung.
Förderfähige Themenfelder: Themen- und technologieoffen sowie branchenübergreifend, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Sinne des Forschungszulagengesetzes
Förderkonditionen:
- Antrag auf Bescheinigung des FuE-Vorhabens bei der BSFZ:
- Jederzeit möglich: vor, während oder nach Abschluss des Vorhabens
- Immer vor dem Antrag auf Forschungszulage beim Finanzamt
- Antrag auf Forschungszulage beim Finanzamt:
- Bis zu 4 Jahre nach jedem Wirtschaftsjahr, in dem ein förderfähiger Aufwand entstanden ist
- Förderhöhe:
- 25 % der förderfähigen FuE‑Kosten (Personalkosten, Auftragsforschung, Wirtschaftsgüter)
- Ab 1. Januar 2026 bis zu 3 Mio. € pro Jahr
- Zusatzförderung für KMU:
- Erhöhung um 10 % auf insgesamt 35 % möglich
- Ab 1. Januar 2026 bis zu 4,2 Mio. € pro Jahr
- Programmspezifische Regelungen: 2-stufiges Antragsverfahren, 1. Beantragung der Bescheinigung bei der BSFZ, 2. Antrag auf Forschungszulage beim Finanzamt
Zielgruppe: Start-Ups, KMU, Großunternehmen (Hochschulen, Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind nicht antragsberechtigt. Sie profitieren aber indirekt durch Auftragsforschung.)
Weiterführender Link: Bescheinigungsstelle Forschungszulage